Die seit langem bekannte EDTA-Chelattherapie kann erfolgreich zur Behandlung von Cerebralsklerose, Angina pectoris oder Durchblutungsstörung eingesetzt werden. Das Ergebnis der Therapie ist ganz wesentlich von der Schwere der Erkrankung abhängig.

Die Chelattherapie ist eine Infusionsbehandlung, bei der dem Patienten die synthetischen Aminosäuren EDTA verabreicht werden. Hierbei bindet EDTA im Körper Metalle, welche über den Urin wieder ausgeschieden werden.
EDTA hat eine Affinität zu den sog. Übertragungsmetallen Eisen und Kupfer sowie den toxischen Schwermetallen Blei, Quecksilber, Cadmium und anderen, welche Katalysatoren von überschüssigen freien Radikal Reaktionen sein können. Metalle werden über eine besondere chemische Verbindung im Körpergewebe mobilisiert, an EDTA gebunden und dann über die Nieren ausgeschieden und „entsorgt“. Freie Radikale sind ursächlich an der Entwicklung von Alterskrankheiten, z. B. senile Demenz und Arteriosklerose mitbeteiligt. Die Behandlung ist gut verträglich, ambulant durchführbar und es sind mehrere Infusionstherapien notwendig.