Die Fettsäurenanalyse ist eine Spezialuntersuchung, die bei allen chronischen und schwerwiegenden Erkrankungen indiziert ist. Die Analytik wird in der John Hopkins Universität in Baltimore, USA, im Kennedy Krieger Forschungslabor durchgeführt.

Dieses hat die genauesten Analysengeräte entwickelt, welches die Erforschung der peroxisomalen Krankheiten wie die Adrenoleukodystrophie ermöglichte. Diese Krankheit wird durch spezielle langkettige Fettsäuren in Akkumulation verursacht.

Heute stehen die mitochondrialen Krankheiten, wie z.B. bei CFS im Mittelpunkt der Diskussion. Die genauen quantitativen Messergebnisse werden in das Datenbanksystem von Patricia Kane Ph. D. in der Fa. BodyBio eingegeben und der Therapeut erhält dadurch übersichtlich und verständlich einen Bericht. Aus diesem ist ersichtlich, ob sich z.B. zu viele langkettige Fettsäuren im Körper anhäufen. Zweitens kann er mengenmäßig sehen, ob genug Strukturfette vorhanden sind und ob die Myelinscheidenvorstufen gebildet werden. Als drittes Ergebnis werden sämtliche Stoffwechselzwischenschritte der essentiellen Fettsäurenfamilien Omega3 und Omega6 genau aufgelistet.
Somit kann man auf eine Unter- oder Fehlversorgung sowie auf Stoffwechselprobleme Rückschlüsse ziehen. Der Bericht gibt, wie bei der Blutwertanalyse, dem Therapeuten einen Vorschlag für ein therapeutisches Regime sowie eine detaillierte Ernährungsempfehlung.